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Veranstaltung · Göttingen, Göttingen

Zwangsarbeit und antislawischer Rassismus | Eine Führung durch die Ausstellung

Mittwoch, 23. September, 17:00 Uhr

Worum es geht

Eine Führung durch die Ausstellung mit Annegrit Berghoff, Mitarbeiterin der Ausstellung Die Bedingungen, unter denen die von Nazi-Deutschland ausgebeuteten Zwangsarbeitenden zu überleben versuchten, hingen von der Einordnung in die hierarchischen Rassevorstellungen der Nationalsozialisten, dem rechtlichen Status und dem Geschlecht ab. Für zivile Zwangsarbeitende aus Polen und der Sowjetunion, Ländern also, auf die die Nazis einen kolonialrassistischen Blick hatten, galten diskriminierende Sonderregelungen einschließlich einer Kennzeichnungspflicht. Schon im 19. Jahrhundert wurde in pseudowissenschaftlichen Diskursen die „Rasse“ der „Slawen“ konstruiert. Sie galt als unterentwickelt und primitiv. Die Nationalsozialisten schufen dann das Bild des „Slawischen Untermenschen“, der dem deutschen Volk dienen sollte. Brutale Konsequenz dieses Rassismus: Ermordung, Vertreibung, Zwangsarbeit. Die Führung erzählt von der Bedeutung der antislawischen Sonderregelungen für die Menschen und gibt einen kurzen Überblick über die Kontinuität des antislawischen Rassismus bis in die Gegenwart.

Auf einen Blick

Wann
Mittwoch, 23. September, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Wo
Göttingen, Göttingen

Angaben von Arndt Kohlmann (CC BY-SA 4.0). Etwas stimmt nicht?