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Wolos

Datenschutz

Was wir speichern.
Und was nicht.

Diese Erklärung gilt für die App Wolos, für diese Website und für die Schnittstelle unter api.wolos.app.

Stand: 18. Oktober 2026

Verantwortlicher

Stavros Petropoulos, Wehrstraße 2, 73035 Göppingen, Deutschland
sp@staris.services

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen nicht vor. Fragen zum Datenschutz beantwortet die oben genannte Adresse.

Das Wichtigste zuerst

Die Karte funktioniert ohne Anmeldung und ohne jede Kennung. Wer sie nur benutzt, hinterlässt bei uns nichts außer einer Zeile im Server-Protokoll, die nach 14 Tagen gelöscht wird.

Keine Cookies, kein Tracking, keine Analyse-Dienste, keine Werbe-IDs, keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken. Ein Konto ist freiwillig.

Was beim Aufruf anfällt

Jeder Abruf der Karte oder dieser Website erzeugt die technisch notwendigen Angaben einer HTTP-Anfrage:

IP-Adresse
Ohne sie kann keine Antwort zugestellt werden. Sie steht im Server-Protokoll und dient zusätzlich der Begrenzung der Anfragerate zum Schutz vor Überlastung.
Zeitpunkt, Pfad, Statuscode, Menge
Betrieb und Fehlersuche.
Kartenausschnitt und Filter
Teil der Anfrage-Adresse. Der Ausschnitt selbst wird vor dem Senden auf ein grobes Raster gerundet. Ist die Ortung erlaubt, geht zusätzlich Ihr Standort mit - siehe Standort.
Welche Orte und Termine Sie öffnen
Die Detailseite eines Orts oder Termins wird beim Server abgefragt; die Anfrage steht wie jede andere mit IP-Adresse im Server-Protokoll. Einem Konto wird sie nicht zugeordnet, auch wenn Sie angemeldet sind.
Suchbegriff
Wer im Suchfeld etwas eingibt, schickt das Wort an den Server - anders ist in fast einer Million Orten nicht zu suchen. Es wird nicht gespeichert und keinem Konto zugeordnet; im Server-Protokoll steht es wie jeder andere Pfad für 14 Tage.
Aufrufe von Terminen
Für jeden Termin zählen wir, wie oft er an einem Tag geöffnet wurde - auf der Seite unter wolos.app/termin/ und in der App, getrennt nach beiden. Nur diese Zahl, ohne IP-Adresse, Konto oder Kennung des Geräts; Suchmaschinen und Vorschau-Dienste zählen wir nicht mit. Wer den Termin eingetragen hat, sieht sie.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO - berechtigtes Interesse am sicheren und funktionsfähigen Betrieb.
Speicherdauer: Die Server-Protokolle werden nach spätestens 14 Tagen gelöscht.

Standort

Die App fragt den Gerätestandort nicht beim Start, sondern erst, wenn Sie Entfernungen sehen wollen. Er dient dazu, Entfernungen zu berechnen, die Karte zu Ihnen zu bewegen und das Nächste zuerst zu zeigen. Ist die Ortung erlaubt, geht er dafür an unseren Server - wir nennen genau, wann:

Karte und Widget
Jeder Kartenabruf trägt Ihren Standort als Bezugspunkt für die Entfernung, damit die Liste nach Nähe sortiert ist. Dasselbe tun die Widgets „Heute Abend“ und „Jetzt offen“. Ohne Konto und ohne Kennung; er steht mit der Anfrage im Server-Protokoll und wird mit ihr nach 14 Tagen gelöscht.
Suche und Wetter
Auf drei Nachkommastellen gerundet, also auf rund hundert Meter - ein Stadtviertel, keine Adresse. Beim Wetter und bei den Zahlen oben auf der Karte („offen“, „Termine heute“) ist es die Mitte des Kartenausschnitts. Ebenfalls ohne Konto, ebenfalls nur im Protokoll.
Ohne Freigabe: ungefähre Gegend
Ist die Ortung nicht erlaubt und keine Gegend gewählt, fragt die App beim Start unseren Server, in welcher Gemeinde sie ungefähr beginnen soll. Der Server leitet das aus der IP-Adresse der Anfrage ab, mit einer Datenbank, die bei uns liegt (IP to City Lite von DB-IP) - die Adresse geht an keinen anderen Dienst. Ergebnis ist eine Gemeinde, kein genauer Ort; bei Mobilfunk ist es oft nur die Stadt des Netzbetreibers. Gespeichert wird dafür nichts außer dem üblichen Server-Protokoll (14 Tage). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Karte an einer sinnvollen Stelle zu öffnen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wer das nicht möchte, wählt in den Einstellungen eine feste Gegend.
Suchaufträge und Runden
Hier speichern wir einen Mittelpunkt, und zwar mit Ihrem Konto: die Mitte des Kartenausschnitts beim Anlegen - wer die Karte nicht verschoben hat, legt sie damit um die eigene Position. Einzelheiten unter Suchaufträge und Runden.

Darüber hinaus wird der Standort nicht gespeichert. Ohne Freigabe ist die App vollständig benutzbar; die Karte lässt sich frei verschieben.

Konto

Ein Konto ist freiwillig. Es hält die Merkliste über mehrere Geräte zusammen und ist die Voraussetzung dafür, eigene Veranstaltungen einzutragen und anderen etwas zu schicken. In der App läuft die Anmeldung ausschließlich über Sign in with Apple, im Browser über einen Link per E-Mail (siehe Eintragen im Browser); ein Passwort gibt es nicht. Gespeichert wird:

Apple-Kennung
Eine von Apple vergebene Zeichenkette, die nur für unser Entwicklerkonto gilt. Sie bleibt gleich, auch wenn Sie Ihre Apple-ID-Adresse wechseln.
E-Mail-Adresse
Apple fragt Sie bei der Anmeldung, ob Sie sie teilen möchten. Wir benutzen sie ausschließlich, um zu antworten - etwa wenn eine von Ihnen eingetragene Veranstaltung abgelehnt wird. Es gibt keinen Newsletter und keine Werbung. Wählen Sie im Apple-Dialog „E-Mail verbergen“, erhalten wir nur Apples Weiterleitungsadresse und nicht Ihre echte. Sie können beides auch ablehnen; die App funktioniert dann unverändert.
Anzeigename
Beim ersten Anmelden der Name aus dem Apple-Dialog, sonst freiwillig. Er ist nicht Ihr bürgerlicher Name und muss es nicht sein. Wo er sichtbar wird, steht unter Profil, Suche und Folgen. Jederzeit änderbar oder zu leeren.
Benutzername (@name)
Freiwillig und selbst gewählt. Er ist eindeutig und dient anderen dazu, Sie gezielt zu finden. Ändern Sie ihn, speichern wir den Zeitpunkt (ändern lässt er sich höchstens alle 30 Tage), und der bisherige Name bleibt 30 Tage mit Ihrem Konto verbunden und für andere gesperrt, damit niemand unter ihm auftritt. Danach wird dieser Eintrag gegenstandslos; mit dem Konto wird er gelöscht.
Geburtsdatum
Freiwillig. Damit Vorschläge zum Alter passen und Altersgrenzen einzelner Orte berücksichtigt werden können. Gespeichert wird das Datum, nicht das Alter - ein Alter wäre nach einem Tag falsch. Jederzeit löschbar.
Merkliste
Die Kennungen der von Ihnen gemerkten Orte und Termine, bei Terminen mit dem Beginn. Ohne Konto bleibt die Merkliste auf dem Gerät.
Mitteilungsarten
Welche Arten von Mitteilungen Sie in den Einstellungen abgeschaltet haben.
Schlüssel für den Widerruf bei Apple
Bei der Anmeldung gibt Apple uns einen Schlüssel, mit dem sich die Verbindung Ihres Apple-Kontos zu Wolos wieder aufheben lässt. Wir benutzen ihn genau einmal: wenn Sie Ihr Konto löschen, damit Wolos danach auch in Ihren Apple-Einstellungen nicht mehr als angemeldete App steht.
Rolle
Ob ein Titel am Profil steht. Das setzen wir, nicht die App.
Sitzungen
Je angemeldetem Gerät eine Zeile: Prüfsumme des Sitzungstokens, Zeitpunkt, Gerätebeschreibung des Browsers oder der App, Ablauf. Das Token selbst steht nirgends in der Datenbank - wer sie liest, kann sich damit nicht anmelden.
Zeitpunkt der Anmeldung und der letzten Nutzung
Damit abgelaufene Sitzungen entfernt werden können.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO - Erfüllung der Funktion, die Sie mit der Anmeldung angefordert haben.
Speicherdauer: Bis zur Löschung des Kontos. Sitzungen laufen spätestens nach 180 Tagen ab.

Löschen: In der App über das Zahnrad im Profil unter „Konto löschen“. Konto, Sitzungen, Merkliste, Anzeigename, Benutzername, Geburtsdatum, Folge- und Blockierbeziehungen, Postfach, Suchaufträge, gemerkte Termine und Ortsansprüche werden sofort und vollständig entfernt, und die Anmeldung mit Apple wird bei Apple widerrufen - keine Anfrage per E-Mail, keine Wartefrist.

Mindestalter: Für das Eintragen eigener Veranstaltungen gilt ein Mindestalter von 16 Jahren (Art. 8 DSGVO). Ohne Konto ist die App uneingeschränkt nutzbar.

Profil, Suche und Folgen

Wer ein Konto hat, hat ein Profil. Was daran andere sehen können, hängt davon ab, ob Sie öffentlich auftreten:

Wer Veranstaltungen einträgt
tritt damit öffentlich auf und ist über den Anzeigenamen auffindbar - so wie die eingetragene Veranstaltung selbst.
Wer das nicht tut
ist ausschließlich über den genauen Benutzernamen erreichbar. Ihn geben Sie weiter oder eben nicht. Es gibt kein Durchblättern fremder Konten und keine Vorschlagsliste.
Am Profil sichtbar
Anzeigename, Benutzername, ein etwaiger Titel und die Zahl der Follower. Kein Geburtsdatum, keine E-Mail-Adresse, keine Merkliste.
Followerzahl
Voreingestellt sichtbar, in den Einstellungen abschaltbar. Ihre eigene Zahl sehen Sie immer.

Blockieren. Sie können jede und jeden blockieren. Gespeichert wird dann, wer wen blockiert hat und seit wann; bestehende Folgebeziehungen werden dabei in beiden Richtungen gelöscht. Die Blockierung wirkt gegenseitig - der Blockierte kann Ihnen weder folgen noch etwas schicken noch Ihr Profil öffnen, und Sie sehen ihn nicht mehr in der Suche. Wen Sie blockiert haben, steht in den Einstellungen unter „Blockiert“ und lässt sich dort wieder freigeben.

Folgen Sie jemandem, wird gespeichert, wer wem folgt und seit wann. Das ist der Zweck der Funktion: der Gefolgte erfährt davon, und Sie bekommen mit, was er einträgt. Entfolgen löscht die Zeile.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Bis zum Entfolgen oder Freigeben, sonst bis zur Löschung eines der beiden Konten.

Teilen und Postfach

Sie können einen Ort oder eine Veranstaltung an jemanden schicken. Das geht nur in eine Richtung, in der bereits eine Verbindung besteht: entweder folgen Sie der Person, oder sie folgt Ihnen. Fremde können Ihnen nichts schicken. Die Zahl der Sendungen ist zusätzlich begrenzt.

Beim Schicken entsteht eine Nachricht im Postfach des Empfängers. Sie enthält Ihren Anzeigenamen, den geteilten Ort, den Zeitpunkt und gegebenenfalls Ihren kurzen Text. Der Empfänger kann sie lesen und löschen.

Im selben Postfach landen unsere eigenen Nachrichten an Sie, etwa das Ergebnis der Prüfung einer eingereichten Veranstaltung.

Melden. Über den Punkt-Knopf auf einem Profil können Sie jemanden melden. Dabei wird an uns übermittelt, wen Sie melden und was Sie dazu schreiben, zusammen mit der IP-Adresse der Anfrage - die ausschließlich zur Missbrauchsabwehr und für höchstens 30 Tage. Ihr eigener Name steht nicht in der Meldung. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an einem Dienst, in dem sich niemand belästigen lässt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Bis der Empfänger die Nachricht löscht oder eines der beteiligten Konten gelöscht wird, spätestens nach zwölf Monaten.

Mitteilungen aufs Gerät

Wenn Sie Mitteilungen erlauben, gibt iOS uns ein Gerätetoken. Damit kann Apple eine Mitteilung an genau dieses Gerät zustellen - der Weg führt technisch zwingend über Apple. Gespeichert wird:

Gerätetoken
Eine von Apple vergebene Zeichenkette. Sie sagt nichts über das Gerät oder die Person und gilt nur für diese App.
Zustellweg und Sprache
Apple betreibt zwei getrennte Wege (Test und Produktion); ein Token gilt nur bei einem davon.
Erstellt und zuletzt gesehen
Damit alte Tokens entfernt werden können.

Der Inhalt der Mitteilung geht dabei durch Apples Zustelldienst. Wir schreiben in eine Mitteilung deshalb nur, worum es geht - nie mehr, als ohnehin auf dem Sperrbildschirm stehen soll. Erlauben Sie keine Mitteilungen, entsteht kein Token; das Postfach in der App funktioniert trotzdem. Einzelne Arten - etwa Neues von Veranstaltern, denen Sie folgen - lassen sich in den Einstellungen abschalten; die Nachricht im Postfach kommt dann trotzdem an.

Konten unserer eigenen Mitarbeit bekommen zusätzlich Betriebsmeldungen des Servers, etwa wenn ein nächtlicher Lauf scheitert. Darin stehen keine Daten anderer Nutzer.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO - Ihre Einwilligung, die Sie jederzeit in den iOS-Einstellungen widerrufen können.
Speicherdauer: Bis zum Widerruf, bis Apple das Token als ungültig meldet oder bis zur Löschung des Kontos.

Suchaufträge

Ein Suchauftrag meldet sich, wenn in einem Umkreis eine passende Veranstaltung dazukommt. Dafür speichern wir mit Ihrem Konto:

Mittelpunkt und Umkreis
Die Mitte des Kartenausschnitts beim Anlegen und der gewählte Umkreis (1 bis 100 km).
Was gemeldet werden soll
Name des Suchauftrags, gewählte Kategorien und Zielgruppen, ein Stichwort, ob er aktiv ist, und wann er zuletzt gemeldet hat.

Einmal am Tag gleicht der Server die Suchaufträge mit neuen Veranstaltungen ab und legt Treffer in Ihr Postfach, auf Wunsch mit einer Mitteilung.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Bis Sie den Suchauftrag oder Ihr Konto löschen.

„Dein Wochenende“

Wenn Sie „Dein Wochenende“ einschalten, schickt Wolos freitags um 16 Uhr eine Mitteilung mit drei Tipps fürs Wochenende. Dafür speichern wir nur das Gerätetoken mit Zustellweg sowie Datum der Anmeldung und des letzten Versands - ohne Konto, ohne Standort und ohne Angaben dazu, was Sie mögen.

Der Server schickt allen denselben allgemeinen Text. Welche Termine darin stehen, wählt die App auf Ihrem Gerät aus: nach Ihrem Standort (sonst der gewählten oder ungefähren Gegend), Ihren Interessen, Gemerktem, den letzten Suchbegriffen und den zuletzt angesehenen Orten. Diese Angaben legt die App dafür im Schlüsselbund des Geräts ab; sie verlassen das Gerät nicht. Zum Auswählen fragt die App die Termine des Wochenendes ab wie die Karte auch - mit dem Ausschnitt um den Mittelpunkt als Bezugspunkt, siehe Standort.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO - Ihre Einwilligung durch das Einschalten.
Speicherdauer: Bis Sie die Funktion in den Einstellungen der App ausschalten oder Apple das Token als ungültig meldet. Beim Ausschalten löscht die App auch die Angaben im Schlüsselbund.

Eigene Veranstaltungen

Jedes Konto kann Veranstaltungen eintragen. Was Sie dabei angeben - Titel, Beschreibung, Ort, Zeit - wird gespeichert und nach einer Prüfung öffentlich auf der Karte angezeigt. Geben Sie dort nichts an, was nicht öffentlich stehen soll.

Mit dem Eintrag wird gespeichert, welches Konto ihn gemacht hat. Das ist nötig, damit Sie ihn wiederfinden, ändern und zurückziehen können, und damit wir bei Problemen wissen, an wen wir uns wenden. Ihr Anzeigename wird an der Veranstaltung sichtbar.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO - Erfüllung der Funktion, die Sie mit dem Eintrag angefordert haben.
Speicherdauer: Bis Sie den Eintrag zurückziehen oder Ihr Konto löschen. Beim Löschen des Kontos wird der Bezug zu Ihrer Person entfernt. Kommende veröffentlichte Veranstaltungen werden dabei abgesagt: die Terminseite zeigt dann „Abgesagt“, und wer die Veranstaltung gemerkt hat, erhält eine Mitteilung. Noch nicht veröffentlichte Einträge werden gelöscht; vergangene bleiben ohne Bezug zu Ihrer Person stehen.

Eintragen im Browser

Veranstaltungen lassen sich auch ohne iPhone unter wolos.app/eintragen eintragen. Angemeldet wird dort mit einem Link per E-Mail statt mit Apple. Dabei speichern wir:

E-Mail-Adresse
An sie geht der Anmeldelink, und sie wird die Kennung Ihres Kontos. Wir schreiben an sie außerdem, was mit einer Einreichung geschieht - keine Werbung, kein Newsletter.
Der Anmeldelink
Nur als Prüfsumme, mit Zeitpunkt, Ablauf (30 Minuten) und ob er benutzt wurde, dazu die IP-Adresse der Anfrage. Die IP-Adresse dient allein der Begrenzung, wie viele Links ein Anschluss anfordern darf. Beides wird nach sieben Tagen gelöscht.
Sitzung
Wie beim Konto in der App. „Abmelden“ beendet sie auch auf dem Server.
Adresssuche
Suchen Sie einen Veranstaltungsort per Adresse, schickt unser Server den eingegebenen Text an Nominatim, den Adressdienst der OpenStreetMap Foundation. Ihre IP-Adresse geht nicht mit, nur der Text.
Eigener Kalender
Hinterlegen Sie die Adresse Ihres Veranstaltungskalenders (iCalendar), speichern wir sie mit Ihrem Konto und holen den Kalender nach einer einmaligen Prüfung nachts ab. Die Termine daraus erscheinen wie von Hand eingetragene. Die Adresse löschen Sie jederzeit selbst.
Öffentliche Seite
Wählen Sie einen Veranstalternamen, stehen unter wolos.app/von/ Ihr Name und Ihre kommenden Termine öffentlich. Wie vielen Menschen Ihnen folgen, steht dort nur, wenn Sie es einschalten - als Zahl, nie namentlich.
Bilder zu Veranstaltungen
Laden Sie ein Bild hoch, speichern wir es auf unserem Server und zeigen es öffentlich mit dem Eintrag. Eingebettete Metadaten wie Kamera und Aufnahmeort entfernen wir vorher. Laden Sie nur Bilder hoch, an denen Sie die Rechte haben.

Die E-Mails verschicken wir über unseren eigenen Mailserver auf demselben Server; ein Versanddienst ist nicht beteiligt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für die IP-Adresse beim Anmeldelink Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz vor Missbrauch des Mailversands).
Speicherdauer: Anmeldelinks sieben Tage, alles andere bis zur Löschung des Kontos.

Betreiber eines Orts

Wer einen Ort betreibt, kann ihn beanspruchen und danach etwa die Öffnungszeiten pflegen. Mit dem Anspruch speichern wir: welches Konto welchen Ort beansprucht, Ihren Nachweistext, ob die Domain Ihrer E-Mail-Adresse zur Website des Orts passt, den Stand der Prüfung und eine Notiz der Verwaltung dazu.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Bis zur Löschung des Kontos.

Gemeinsam entscheiden („Runden“)

Sie können mit Freunden eine Runde anlegen: alle gehen dieselbe Liste aus Orten und Terminen durch und sagen zu jedem Eintrag, ob er ihnen gefällt. Am Ende steht da, was allen gefällt.

Dabei speichern wir:

  • wer die Runde angelegt hat und wer dabei ist,
  • den Mittelpunkt (die Mitte des Kartenausschnitts beim Anlegen), den Umkreis und das Zeitfenster, für das gesucht wurde,
  • die Liste der vorgeschlagenen Orte und Termine,
  • Ihre Antwort zu jedem einzelnen Eintrag.

Aus der Freundesliste eingeladen werden kann nur, wer Ihnen folgt und dem Sie folgen. Eine Einladung ist damit keine Möglichkeit, jemandem ungefragt etwas zu schicken. Wer eingeladen wurde, ist sofort dabei und kann die Runde jederzeit verlassen.

Einladungslink. Wer eine Runde angelegt hat, kann zusätzlich einen Link erzeugen und selbst weitergeben. Dazu speichern wir eine zufällige Kennung zusammen mit der Runde. Wer den Link hat und angemeldet ist, sieht den Namen der Runde, wer sie angelegt hat und wie viele dabei sind, und kann beitreten – auch ohne gegenseitiges Folgen. Wer so beitritt, ist für alle in der Runde sichtbar, und die Person, die die Runde angelegt hat, bekommt eine Nachricht. Wer mit jemandem in der Runde blockiert ist, kann nicht beitreten. Die Kennung wird mit der Runde gelöscht.

Wer wie gestimmt hat, zeigen wir nicht an – nur, wie viele Ja-Stimmen ein Eintrag hat. In einer Runde zu zweit lässt sich daraus allerdings auf die Antwort der anderen Person schließen; das lässt sich nicht vermeiden, wenn die Zahl überhaupt etwas aussagen soll.

Wählen Sie bei einem Eintrag „Nie wieder“, merken wir uns das über die Runde hinaus, damit er Ihnen nicht wieder vorgeschlagen wird. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung der von Ihnen gewünschten Funktion). Haben alle abgestimmt oder ist der Zeitpunkt für das Ergebnis erreicht, schließt die Runde, und alle Beteiligten bekommen das Ergebnis als Mitteilung; wer noch nicht fertig ist, wird vorher einmal daran erinnert. Eine Runde wird zwei Tage nach ihrer Anlage nicht mehr angezeigt und sieben Tage später gelöscht.

Ohne App mitmachen. Wer einen Einladungslink im Browser öffnet, kann auch ohne App und ohne Konto abstimmen. Dafür legen wir ein Gastkonto an, das nur aus dem selbst gewählten Namen besteht – keine E-Mail-Adresse, keine Apple-Anmeldung. Der Name ist für alle in der Runde sichtbar, die Person, die die Runde angelegt hat, bekommt eine Nachricht. Gespeichert werden außerdem die Teilnahme, die Antworten zu den Einträgen und eine Sitzung, die Ihr Browser für diese eine Runde im lokalen Speicher behält (technisch notwendig, § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Ein Gastkonto kann nur in seiner Runde abstimmen und deren Ergebnis sehen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Gastkonto, Antworten und Sitzung löschen wir sieben Tage nach Ablauf der Runde (neun Tage nach ihrer Anlage), zusammen mit der Runde selbst.

Warteliste für Android

Wolos gibt es bisher nur für das iPhone. Auf wolos.app können Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse eintragen, um zu erfahren, wenn es Wolos für Android gibt. Wir schicken zuerst eine E-Mail mit einem Bestätigungslink; erst mit dem Klick darauf sind Sie eingetragen. Gespeichert werden die E-Mail-Adresse, der Zeitpunkt des Eintragens und der Bestätigung sowie eine zufällige Kennung für die Links in der E-Mail. Wir schreiben Ihnen nur, wenn es Wolos für Android gibt – kein Newsletter, keine Weitergabe.

Rechtsgrundlage: Ihre Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können sie jederzeit widerrufen: über den Link „Austragen“ in jeder E-Mail oder mit einer Nachricht an uns.
Speicherdauer: Nicht bestätigte Eintragungen löschen wir nach sieben Tagen, bestätigte, sobald Sie sich austragen oder wir Sie über den Start informiert haben. Die E-Mails verschicken wir über unseren eigenen Mailserver, wie beim Eintragen im Browser.

Was das Gerät nicht verlässt

Was Sie in „Für dich“ überspringen oder mögen, erfährt der Server nicht. (Dass eine Detailseite beim Öffnen abgefragt wird und im Protokoll steht, steht unter Was beim Aufruf anfällt.) Die App merkt sich daraus auf dem Gerät, welche Aktivitäten Sie mögen, und ordnet danach die Vorschläge. Dasselbe gilt für die zuletzt gewählten Filter und die zuletzt gesehene Region.

Ebenfalls nur auf dem Gerät: Ihre Angabe zur Altersgruppe, ob Sie oft mit Kindern unterwegs sind, und welche Kategorien Sie ausgeblendet haben. Diese Angaben steuern allein, was die Karte vorschlägt.

Diese Angaben verlassen das Gerät nicht - auch nicht mit Konto - und werden bei der Deinstallation mit der App gelöscht.

Absturz- und Leistungsberichte

iOS sammelt für jede App Berichte über Abstürze, Hänger und die Leistung (etwa wie lange der Start dauert) und übergibt sie der App höchstens einmal am Tag. Wolos schickt diese Berichte an unseren eigenen Server, damit wir Fehler finden und beheben können - an keinen fremden Dienst.

Ein Bericht enthält Gerätetyp, iOS- und App-Fassung, Messwerte und bei einem Absturz die Stelle im Programm. Er enthält keine Kennung Ihrer Person, und die App fügt keine hinzu; mit einem Konto wird er nicht verknüpft.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO - unser berechtigtes Interesse an einer fehlerfreien App.
Speicherdauer: 90 Tage.

Ortsfotos und Karte

Ein Teil der Orte zeigt ein Foto. Die Fotos stammen aus Wikimedia Commons und aus offenen Tourismusdaten und stehen unter freien Lizenzen (CC BY, CC BY-SA, CC0) oder sind gemeinfrei. Urheber, Lizenz und Quelle sind an jedem Bild über das Info-Zeichen „i“ abrufbar.

Die Bilder liegen auf unserem Server, nicht bei Wikimedia. Beim Anzeigen entsteht deshalb keine Verbindung dorthin, und Wikimedia erfährt nichts über Sie. Dasselbe gilt für diese Website: Schriften und Stilangaben liegen hier und nicht bei einem Auslieferungsnetz.

Die Karte selbst wird mit Apple MapKit auf dem Gerät dargestellt. Dabei werden Daten an Apple übertragen; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Apple. Die Ortsdaten stammen aus OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL) und der Overture Maps Foundation (CDLA-Permissive-2.0). Beides sind fertige Datensätze, die wir einlesen - dabei werden keine Daten über Sie an die Quellen übermittelt.

Wer die Daten sonst zu sehen bekommt

Hetzner Online GmbH
Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen. Betreibt den Server, in einem Rechenzentrum in Deutschland. Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Apple
Anmeldung, Kartendarstellung und Zustellung von Mitteilungen. Apple ist dafür eigenständig verantwortlich.
OpenStreetMap Foundation
Nur beim Eintragen im Browser: der Text einer Adresssuche geht an ihren Dienst Nominatim, ohne Ihre IP-Adresse. Sitz im Vereinigten Königreich, für das ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht (Art. 45 DSGVO).

Darüber hinaus geben wir nichts weiter. Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.

Übermittlung in die USA

Zwei Vorgänge berühren die Vereinigten Staaten, beide gegenüber der Apple Inc.:

  • Mitteilungen aufs Gerät. Unser Server übergibt jede Mitteilung an Apples Push-Dienst. Dabei gehen Titel und Text mit – bei einer geschickten Empfehlung also der Anzeigename des Absenders und, falls vorhanden, dessen kurze Notiz.
  • Anmeldung. Bei „Mit Apple anmelden“ prüfen wir die Signatur Ihres Anmeldetokens gegen die öffentlichen Schlüssel von Apple und tauschen den einmaligen Code, den Apple dabei ausstellt, gegen den Schlüssel für den Widerruf. Löschen Sie Ihr Konto, schicken wir diesen Schlüssel an Apple zurück.

Grundlage ist Art. 45 DSGVO: Für die USA besteht ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (EU–US Data Privacy Framework), unter dem Apple zertifiziert ist. Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz gilt entsprechend das Swiss–U.S. Data Privacy Framework, das der Bundesrat als angemessen anerkannt hat. Wer keine Mitteilungen erlaubt, löst den ersten Vorgang nie aus.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Widerspruch (Art. 21) und Datenübertragbarkeit (Art. 20). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Wenden Sie sich dafür an sp@staris.services. Das Konto samt allem, was daran hängt, können Sie außerdem jederzeit selbst in der App löschen.

Sie können sich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart. Sie können sich auch an die Behörde Ihres Wohnorts wenden, in Österreich an die Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien.

Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz

Wolos gibt es auch in der Schweiz. Für Sie gilt zusätzlich das schweizerische Datenschutzgesetz (DSG). Die Bearbeitung ist dieselbe wie oben beschrieben; Ihre Rechte nach dem DSG, insbesondere auf Auskunft (Art. 25 DSG) und auf Datenherausgabe (Art. 28 DSG), können Sie unter derselben Adresse geltend machen. Verantwortlich ist der oben genannte Betreiber in Deutschland; Ihre Daten werden in Deutschland gespeichert, und Deutschland gilt nach dem DSG als Staat mit angemessenem Datenschutz. Zu den USA siehe Übermittlung in die USA. Aufsichtsbehörde in der Schweiz ist der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB), Feldeggweg 1, 3003 Bern.

Ein Hinweis zur Auskunft: Ohne Konto lassen sich Anfragen keiner Person zuordnen. Für eine Auskunft zu Protokolldaten wäre die zum fraglichen Zeitpunkt verwendete IP-Adresse nötig; ohne sie sind wir nach Art. 11 DSGVO nicht verpflichtet, zusätzliche Angaben zu Ihrer Identifizierung zu beschaffen.

Änderungen

Kommt eine Funktion dazu, die neue Daten berührt, ändern wir diese Erklärung und setzen ein neues Datum darüber. Änderungen, die eine Einwilligung brauchen, holen wir vorher in der App ein.